Christian Rohrbach

Dirigent ⋅ Countertenor ⋅ Liedpianist

Aktuelles


"Du meine Seele, du mein Herz..."
Lieder, Briefe und Tagebucheinträge von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms

Ein besonderer musikalisch-literarischer Abend mit dem Titel „Du meine Seele, du mein Herz…“ erwartet das Publikum am Samstag, 28. Februar um 18:00 Uhr im Festsaal des Stifts Obernkirchen.

Zu hören sind ausgewählte Lieder von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms, ergänzt durch deren Briefe und Tagebucheinträge, die einen unmittelbaren Einblick in ihr persönliches Empfinden und die Lebensumstände geben. Das Zusammenspiel von Musik und Wort lässt die emotionale Tiefe und die gegenseitige Inspiration dieser drei in ihrer außergewöhnlichen Verbundenheit lebendig werden.

Ausführende dieses Abends sind die gebürtige Bückeburgerin Helen Rohrbach (Sopran), ihr Ehemann Christian Rohrbach (Klavier) und der in Schaumburg bestens bekannte Kulturschaffende Volkmar Heuer-Strathmann (Sprecher).

Die Konzertsängerin Helen Rohrbach ist für ihre ausdrucksstarken Interpretationen und stimmliche Brillanz bekannt. Christian Rohrbach, Professor an der Hochschule für Musik in Mainz, überzeugt als erfahrener Liedbegleiter durch feinfühliges, dialogisches Musizieren. Seit Ende 2024 hat er die Leitung des Bachchores und der Kantorei an der Marktkirche Hannover inne und leitet den traditionsreichen Cäcilienchor in Frankfurt am Main. Volkmar Heuer- Strathmann war 40 Jahre als Lehrer an verschiedenen Gymnasien tätig. Mit der sogenannten Briefkultur hat er sich auch als Theaterautor intensiv beschäftigt. Als Sprecher leiht Volkmar Heuer-Strathmann den drei Künstlerpersönlichkeiten eine Stimme und schlägt damit eine Brücke zwischen Musik, Literatur und biografischem Kontext.

Der Liederabend verspricht ein dichtes, emotionales Konzerterlebnis, das nicht nur die Schönheit der Musik von Clara Schumann, Robert Schumann und Johannes Brahms in den Mittelpunkt stellt, sondern auch die menschlichen Geschichten dahinter hör- und spürbar macht.

Karten (18 €) sind an der Abendkasse erhältlich. Einlass 17.15 Uhr

28.02.2026 um 18:00 Uhr, Festsaal im Stift Obernkirchen
weitere Terminangaben


Klanggebete
Antonín Dvořák: Messe D-dur op. 86
ausgewählte Biblische Lieder op. 99
Leoš Janáček: Otče náš (Vater unser)

Zwischen geistlicher Tiefe und volksnaher Klangsprache entfaltet sich in diesem Programm ein faszinierendes musikalisches Beziehungsgeflecht zweier großer tschechischer Komponisten. Antonín Dvořák und Leoš Janáček verbindet nicht nur ihre Herkunft, sondern auch die tiefe Verwurzelung ihrer Werke in der tschechischen Seele und Volksmusik mit ihren singenden Melodien, rhythmischer Lebendigkeit und unmittelbarer Ausdruckskraft.

Dvořáks festliche Messe in D-Dur und eine Auswahl aus seinen Biblischen Liedern vereinen spirituelle Innigkeit mit warmem, volksnahem Tonfall und expressiver Dramatik. Janáčeks eindringliches „Otče náš“, eine Vertonung des Vater Unser in Tschechischer Sprache, knüpft daran an und verdichtet Gebet und Sprache zu einer ganz eigenen, intensiven Klangwelt.

Seien Sie herzlich eingeladen und erleben Sie ein Konzert, das Tradition mit persönlicher Glaubenserfahrung verbindet, vertraut und zugleich überraschend wirkt. Am Ende steht die Erfahrung, dass Worte und Töne eins werden – Klanggebete, die Räume öffnen zum Innehalten, Eintauchen und Entdecken, zum sich mitreißen und berühren lassen.

Tickets erhalten Sie an der Abendkasse, in der Buchhandlung an der Marktkirche oder hier.

07.03.2026 um 18:00 Uhr, Marktkirche Hannover
weitere Terminangaben


J. S. Bach: Johannespassion BWV 245

Kaum ein Werk hat Johann Sebastian Bach über einen solch langen Zeitraum beschäftigt wie die Passion nach dem Evangelisten Johannes. Zu Lebzeiten sind im Zeitraum von 1724 bis 1749 mindestens vier Aufführungen nachweisbar – jedemal in anderer Gestalt, teils mit tiefgreifenden Änderungen in der Struktur des Stückes wie auch im Detail.

Unermüdlich feilt der Schöpfer an seinem Opus, ergänzt Sätze, verwirft sie wieder, überarbeitet Instrumentation und Stimmführungen, schärft den Charakter und die Dramaturgie. Intensive Auseinandersetzung mit dem Text und der Theologie der Passion, ja geradezu ein Ringen um die musikalische Gestalt. Eine Fassung von letzter Hand wie bei der Matthäuspassion existiert nicht.

Doch mit der Johannespassion haben wir ein klug gebautes, fein ausbalanciertes Oratorium von höchster musiktheatralischer Intensität, das Stoff für eine Oper bietet: eine packende Schilderung des Passionsgeschehens durch den Evangelisten, mitreißende, wilde Chöre voller schroffer Dissonanzen und Dramatik, expressive und innige Solo-Arien, die zum Reflektieren über das Erlebte einladen.

Und das schönste: in den tief empfundenen Chorälen schwingt stets die Stimme der damaligen Gemeinde nach, die uns Heutige – Musizierende wie Hörende – immer wieder aufs Neue trifft und berührt.

Tickets erhalten Sie hier.
Ermäßigung für Schüler*innen
und Studierende an der Abendkasse
Einlass ab 16 Uhr

22.03.2026 um 17:00 Uhr, Heiliggeistkirche Frankfurt am Main
weitere Terminangaben